Fortbildung Systemische Männerberatung 2026 - 2028
Die Fortbildung „Systemische Männerberatung“ vermittelt, wie eine auf männliche Denk- und Gefühlswelten zugeschnittene Beratung, Information und Begleitung umgesetzt werden kann. Sie befähigt die Teilnehmer*innen, zentrale Lebensthemen von Männern reflektiert und geschlechtersensibel zu bearbeiten.
Ferdinand-Rhode-Str. 34
04107 Leipzig
"Von Angesicht zu MannGesicht" -
Fortbildung Systemische Männerberatung - Beginn: September 2026
Veranstalter*innen: Landesfachstelle Männerarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. /// Institut für psychosoziale Gesundheit Leipzig
Männer suchen selten Beratung
Die meisten Männer lernen – bewusst oder unbewusst – in ihrer Sozialisation, Probleme allein lösen zu müssen: „Selbst ist der Mann“. So vermeiden sie es häufig, Schwierigkeiten einzugestehen oder nach Hilfe zu fragen. Selbst in akuten Krisen wird vermieden eine Beratungsstelle aufzusuchen. Man(n) will ja keine Schwäche zeigen…
Deshalb ist die Klientel von vielen Beratungsstellen überwiegend weiblich. Deshalb haben sich auch die Einrichtungen und das Fachpersonal darauf eingestellt. Deshalb ist die eigene Öffentlichkeitsarbeit daran ausgerichtet. Selten wird berücksichtigt, dass die meisten Männer eine Ansprache benötigen, die sensibel auf männliche Denkmuster und Gefühlswelten einzugehen versteht.
Genau bei diesen Herausforderungen setzt die Fortbildung „Systemische Männerberatung“ an.
Bei Interesse nehmen sie gern Kontakt zu uns auf:
Koordinator: Jörg Gakenholz
E-Mail:joerg.gakenholz@juma-sachsen.de
Telefon: 0351- 275 179 25
Schließlich machen die Berater*innen in vorhandenen Angeboten zur Männerberatung die Erfahrung, dass ihre Klienten eine hohe Bereitschaft zeigen sich emotional mitzuteilen, wenn das Setting stimmt und der Vertrauensraum groß genug ist. Die Fortbildung „Systemische Männerberatung“ vermittelt, wie eine auf männliche Denk- und Gefühlswelten zugeschnittene Beratung, Information und Begleitung umgesetzt werden kann. Sie befähigt die Teilnehmer*innen, zentrale Lebensthemen von Männern reflektiert und geschlechtersensibel zu bearbeiten.
Eine Einladung zum Perspektivwechsel – fundiert, zugänglich und direkt aus der Praxis
Hier geht es zur Landingpage der Fortbildung
Zielgruppen
Berater*innen in:
→ Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen, Erziehungsberatung, Familien- und Paarberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung
→ Therapeutische und psychosoziale Beratungsstellen
→ Gesundheits- und Suchtberatungsstellen, AIDS-Hilfe, Trauerarbeit
→ Wohnungslosen-/Obdachlosenberatung, Opfer- und Täterberatungsstellen, Straffälligenhilfe
→ Berufs- und Arbeitslosenberatung, Bildungs- und Studienberatung
→ Beratung in Betrieben/Unternehmensberatung, Schuldnerberatung und nahestehende
Aber auch wer eine Männergruppe betreuen oder einen Männerschuppen anleiten möchte, findet hier die richtigen Impulse.
Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf 15 Personen begrenzt.
Trainer
Frank Wünsche (Leitung der Fortbildung) Erziehungswissenschaftler M.A., MSc Supervision und Coaching, Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF), Integrativer Supervisor (EAG), Lehrtherapeut für Systemische Therapie und Beratung (DGSF)
Ralf Lemke Dipl. Theologe, Systemischer Therapeut und Supervisor
Heinz-Jürgen Voß Professur "Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung" an der Hochschule Merseburg
Stefan Beier Dipl. Soziologe, Gendertrainer, Körper- und Bewegungstherapeut, Männercoach und Paarberater
Özcan Karadeniz Politikwissenschaftler, Systemischer Berater, langjähriger Trainer im Bereich politischer Bildungsarbeit im Kontext von Migration, Diversity und Empowerment
Jan Klement Dipl. Sozialpädagoge, Systemischer Therapeut und Supervisor, Koordinator Männerhaus Leipzig
Enrico Bischof Dipl. Soziologe, Systemischer Einzel-, Paar- und Familien Therapeut (DGSF), Sytemischer Berater (DGSF), Erziehungscoach, Männerberater
Carsten Vonnoh Systemischer Familienberater (DGSF), Systemischer Vätercoach, Systemischer Familientherapeut (i. A.)
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